Mufti Stoch

wap-BWAuch die drastische Klatsche bei der Landtagswahl für ihn und seine Genossen hindert Kultusminister Andreas Stoch (SPD) nicht daran, ‚per ordre de Mufti‘ die höchst umstrittenen Bildungspläne für die Schulen noch vor Ende seiner Amtszeit einzuführen.

Das Vorgehen entspricht ganz der von linken Ideologen gepflegten Taktik: Es werden „Anhörungen“ gestartet, um den Beteiligten Offenheit und Bürgernähe vorzugaukeln. Dabei darf alles vorgebracht werden, von Fragen jeder Art über Kritik bis zur ablehnenden Stellungnahme. Doch steht von vornherein fest, was am Schluß in einem Erlaß stehen wird.
Doch Stoch setzt dieser scheindemokratischen Vorgehensweise noch eins drauf. Er mißbraucht sein Amt, um trotz des für ihn und seine Kulturpolitik desaströsen Landtagswahlergebnisses seine Pläne noch schnell durchzupeitschen. Ein angesichts der Tatsache, daß er sein Amt eigentlich nur kommissarisch bis zur Bildung der neuen Landesregierung innehat, unglaublicher Vorgang, der an Amtsanmaßung grenzt.
Dabei sickerte die Meldung, daß er durch seine Unterschrift für die Schulen den Bildungsplan freigegeben hat, ohne jede offizielle Pressemeldung durch. Eine klammheimliches Vorgehen?
Im Internet ist auf Seiten des Ministeriums dagegen nach wie vor nur die Ankündigung zu lesen, daß die fertigen Bildungspläne ab dem 1. August 2016 in Kraft treten und rechtzeitig vor den Sommerferien 2016 unter http://www.bildungsplaene-bw.de für die Arbeit an den Schulen zur Verfügung stehen werden.
Auch das zeigt, daß mit dem Vorpreschen noch schnell vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen. Jetzt heißt es, die Endfassung solle am kommenden Montag im Internet veröffentlicht werden.
Es ist daher nicht verwunderlich, wenn die CDU als höchstwahrscheinlicher Juniorpartner in einer grünschwarzen Regierung sich über derartige Methoden offiziell als höchst darstellt. Allerdings fällt die Reaktion doch recht mager aus.
Der von der CDU als Bildungsexperte gehandelte Georg Wacker hat dazu offensichtlich aus Rücksicht auf die den Stoch’schen Bildungsplan mittragenden künftigen Seniorpartner Grüne den Schongang eingelegt und reklamiert etwas halblaut den Änderungsbedarf bei den Leitperspektiven im Hinblick auf sexuelle Minderheiten. Die damit verbundene „Gender-Ideologie“ und Frühsexualisierung der Kinder sind aber die Hauptpunkte, die viele von der CDU und ihren allzu anpassungsfähigen Karrieristen enttäuschte Wähler ihr Kreuz bei der AfD machen ließ.

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Ein Gedanke zu “Mufti Stoch

  1. Wir müssen uns doch hier nichts vormachen.
    Diese Generationen von Politikern sind nichts anderes als selbstherrliche Diktatoren, weil sie glauben, was in anderen Diktaturen möglich ist, sollte hier erst recht möglich sein und dafür schaffen diese Volksverräter Fakten. Wenn das unsere Vorväter sehen würden, die würden im Grabe rotieren und für diese pervers Abartigen haben viele ihr Leben geopfert, für Generationen, die nur noch an eigene Interessen denken.

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