Gefährliche Aktion verursacht Schnellbremsung einer S-Bahn

Rommelshausen (ots) – Ein 16-Jähriger hat den Lokführer einer S-Bahn der Linie S2 am Dienstagabend (31.07.2018) gegen 22.10 Uhr, kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Rommelshausen, zu einer Schnellbremsung gezwungen.

Ersten Ermittlungen zu Folge, fuhr der Lokführer zu dieser Zeit mit etwa 70 km/h durch eine Kurve in den Bahnhof ein und erkannte hierbei, wie der Jugendliche unbefugt die Gleise von Bahnsteig 1 zu Bahnsteig 2 überquerte. Vor Ort befindliche Mitarbeiter der Deutschen Bahn beobachteten den Vorfall und übergaben den 16-Jährigen am Bahnhof in Waiblingen anschließend einer Streife der Landespolizei. Sie nahmen den in Waiblingen wohnenden Jugendlichen mit auf das Polizeirevier, wo ihn seine erziehungsberechtigte Mutter abholte. Die Reisenden im Zug wurden durch die Schnellbremsung nach jetzigen Erkenntnissen nicht verletzt. Die Bundespolizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen und weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Halt (Der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt bis zu 1.000 Meter). Bahngleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen, wie z.B. Über- oder Unterführungen, überquert werden.

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