Anschlag geplant?

Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen in Baden-Württemberg erhöht

Waffenfund im Rhein-Neckar-Kreis – Drei Tatverdächtige festgenommen

Wegen Verdachts des illegalen Waffenbesitzes und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat durchsuchten Spezialeinsatzkräfte und Ermittler der Kriminalpolizei Heidelberg in den späten Abendstunden des 19. Dezember 2018 vier Wohnobjekte in Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis.
Drei dort angetroffene Tatverdächtige, eine 39-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden festgenommen.
In Plankstadt im Rhein-Neckar-Kreis konnte eine vollautomatische Waffe, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegt, aufgefunden und samt Munition sichergestellt werden.
Es besteht der Verdacht, dass auf dem Grundstück dieses Wohnanwesens noch weitere Waffen versteckt sind. Die umfangreichen Suchmaßnahmen hierzu dauern an.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mannheim geführt.
Zu den Hintergründen, für welchen Zweck die Waffe bestimmt war, liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.
Ein Zusammenhang mit den aktuell bekannt gewordenen möglichen Ausspähungen an Flughäfen besteht nach aktuellem Erkenntnisstand nicht.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gem. § 89 a StGB dauern an. Die drei Tatverdächtigen sollen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.

Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen in Baden-Württemberg erhöht

Nachdem Personen am Flughafen Stuttgart versucht haben, Abläufe auszuspähen, sind auch die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden und Mannheim erhöht worden. Dabei setzt die Polizei insbesondere auf Präsenz- und Kontrollmaßnahmen. Die Einsatzkräfte führen dabei die Maschinenpistole bei sich und tragen ballistische Schutzausstattung. Es handelt sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Derartige Hinweise oder Vorkommnisse gibt es immer wieder, vor allem um die Weihnachtszeit. Gerade nach der schrecklichen Tat in Straßburg müssen wir weiter wachsam sein. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck und geht den aktuellen Informationen wie auch allen anderen derartigen Hinweisen konsequent nach.

Hinweise auf eine konkrete Gefährdung der Flughäfen in Baden-Württemberg liegen derzeit nicht vor. Aus einsatz- und ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden. Die Landespolizei steht in engem Austausch mit allen relevanten Sicherheitsbehörden des Landes und des Bundes.

Trotz der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bittet die Polizei die Bürgerinnen und Bürger ruhig und besonnen zu reagieren und verdächtige Wahrnehmungen unverzüglich der Polizei über 110 zu melden.

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