Gewinner des Wettbewerbs „Natur nah dran“ 2019 stehen fest

Dreizehn Kommunen erhalten im Wettbewerb „Natur nah dran“ bis zu 15.000 Euro zur naturnahen Umgestaltung innerörtlicher Grünflächen. Das Projekt „Natur nah dran“ hat das Ziel, durch die Gestaltung und das Management von öffentlichen Grünflächen im Siedlungsraum Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Wohnumfeld des Menschen zu bieten.

Die Städte Bad Krozingen, Kehl, Kornwestheim, Rottweil, Schwäbisch Hall, Sigmaringen und Wiesloch sowie die Gemeinden Dürnau, Eberdingen, Edingen-Neckarhausen, Engstingen, Ilsfeld und Lauchringen sind die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs „Natur nah dran“. Mit diesem Projekt fördert das Land gemeinsam mit dem Naturschutzbund Baden-Württemberg Kommunen, die beispielhaft bestehende Freiflächen naturnah umwandeln und so innerorts wertvolle Lebensräume für viele heimische Tier- und Pflanzenarten schaffen.

Städte und Gemeinden sind wichtige Partner beim Erhalt der biologischen Vielfalt

„Auch der Siedlungsbereich bietet erhebliches Potenzial, wenn es darum geht, die biologische Vielfalt in unserem Land zu bewahren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Den Städten und Gemeinden kommt deshalb eine Schlüsselrolle zu. Mit ihren qualitativ hochwertigen Bewerbungen bei ‚Natur nah dran‘ werden sie ihrer Verantwortung für die biologische Vielfalt gerecht.“

Jeder Standort habe seine eigenen Besonderheiten und biete im wahrsten Sinne des Wortes einen bunten Strauß an Möglichkeiten, so Untersteller. „Ein blühender Randstreifen, eine farbenfrohe Wiese oder eine naturnahe Verkehrsinsel – jede Maßnahme ist ein Gewinn für die biologische Vielfalt, für die Gemeinde selbst und für deren Bürgerinnen und Bürger.“

Bei der jetzt vierten Runde des Wettbewerbs hatten sich 72 Kommunen um eine Förderung über „Natur nah dran“ beworben. „Das Interesse ist ungebrochen groß. Ich werte das als Beleg, dass sich Städte und Gemeinden im Land der Bedeutung der biologischen Vielfalt bewusst sind und ihren Beitrag dafür leisten wollen“, sagte der Umweltminister. Er dankte allen am Wettbewerb teilnehmenden Gemeinden für Ihr Engagement und wünschte den siegreichen Kommunen viel Erfolg bei der Umgestaltung und Pflege ihrer Grünanlagen.

Das Projekt „Natur nah dran“

Ende 2015 startete der Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) das Projekt „Natur nah dran“. Ziel des Projekts ist es, durch die Gestaltung und das Management von öffentlichen Grünflächen im Siedlungsraum Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Wohnumfeld des Menschen zu bieten. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert dieses Projekt mit Mitteln des Naturschutzes und der Nachhaltigkeitsstrategie. „Natur nah dran“ wird darüber hinaus vom Städte- und vom Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt.

An dem Wettbewerb können Kommunen teilnehmen, die bereit sind, mit den Fördermitteln ausgewählte innerörtliche Grünanlagen naturnah umzugestalten und dauerhaft zu pflegen. Der NABU gibt dabei aktive Hilfestellung und unterstützt die Städte und Gemeinden durch sein Know-how. Die siegreichen Kommunen erhalten eine Zuwendung in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Runde bei „Natur nah dran“ beginnt im Herbst.

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